Freetime Jazzband Thun

Thuner Tagblatt, 10. Mai 2011

JAZZ TRIFFT AUF GOSPEL

Im Kirchgemeindehaus trafen sich die Freetime Jazzband und der gemischte Chor Thun zum gemeinsamen Musizeren. Dieser erste Versuch ist vollauf gelungen.

"Unser Kontakt zu dieser Zusammenarbeit hat sich über die Gospels ergeben", erzählt Jazzpianist Peter Siegfried. Am Wochenende traten der gemischte Chor Thun und die Freetime Jazzband gemeinsam im Thuner Kirchgemeindehaus auf. Das Publikum freute sich am abwechslungsreichen Programm aus Dixie und Gesang und an den zahlreichen Ohrwürmern von "Tiger Rag" über "On The Sunny Side Of The Street" bis "Hello Dolly" und "What A Wonderful World". Peter Siegfried und Leiterin Romy Dübener glänzten auch als begabte Vokalisten. "Die Zusammenarbeit war heikel", erklärt Posaunist Beat Kuhn. Aber sie ist gelungen. Ob es ein anderes Mal gibt, wird sich zeigen.

Keine Stars, solides Handwerk

"Unsere Mitglieder sind begeisterte Freizeitjazzer. Stars haben wir keine, aber jeder hat seine Soloauftritte", sagt Beat Kuhn. Die siebenköpfige Jazzband aus Thun wurde vor über 25 Jahren gegründet. Sie begeistert seither, auch mit eigenen Arrangements, das Publikum auf Festivals und in Jazzlokalen im In- und Ausland. Der gemischte Chor Thun unter der Leitung von Romy Dübener verwirklicht musikalisch aussergewöhnliche Projekte aus internationaler Folklore, Jazz, Gospel, Pop, Opern/Operetten, aber öffnet sich auch der geistlichen Musik. Die 40 Sängerinnen und Sänger pflegen auch die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen.

ukz

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Lokalzeitung Tournus, 26.07.2010

Jazz, swing et blues

La cour de l'Hôtel-Dieu servait, samedi, de cadre sompteuxpour le concert donné par le Freetime Jazzband. Le groupe, fondé il y a 25 ans dans la région bernoise, revenait pour la seconde année consécutive à Tournus, et a encore offert un très grand moment musical. Du jazz au blues en passant par le swing, les musiciens s'en sont donnés à coeur joie devant un public conquis. Des applaudissements nourris ponctuaient chaque morceau, et chaque solo.

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Thuner Tagblatt, 22. Mai 2010

Freetime Jazz

ERSTMALS MIT MARKUS STEINER

Tradition auf höchstem Niveau: Die Freetime Jazzband bewies an ihrem Frühlingskonzert, warum sie zu den besten gehört

Die Freetime Jazzband spielte am Donnerstagabend im Theater Alte Oele in Thun. Bei ihrem traditionellen Frühlingskonzert begeisterte die siebenköpfige Band aus Thun die zahlreich erschienenen Zuschauer. Sie präsentierte ihr ganzes Repertoire von Dixieland bis Swing und begleitete das Thuner Jazzpublikum durch den Abend. Die sieben Musiker überzeugten mit zahlreichen Improvisationen und Soli. Nebst der spielfreudigen Band sorgten das wundervolle Ambiente und die Akustik im Theater Alte Oele für einen speziellen Abend. Zum ersten Mal offiziell dabei war Markus Steiner aus Toffen an Banjo und Gitarre. Durch den Abend führte der Bandleader und Pianist Peter Siegfried. Der pensionierte Thuner Stadtverwalter schmückte die Vorstellung mit zahlreichen humorvollen Ansagen und Erläuterungen zur gespielten Musik.

Die Freetime Jazzband besteht seit 25 Jahren und gehört heute zu den qualifiziertesten Amateurbands der Jazzszene. Die Musiker kommen alle aus Thun und Region. Die Band besteht heute aus Peter Dänzer (Trompete), Beat Kuhn (Posaune), Markus Steiner (Banjo, Gitarre), Roland Wüthrich (Kontrabass), Fritz Roth (Klarinette, Saxofon), Urs Lehmann (Schlagzeug) und Peter Siegfried (Piano, Gesang).

PGT

 

 

 

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Thuner Tagblatt, 28. September 2009

DIE FREETIME JAZZBAND BEGEISTERTE MIT FEUERWERK

Schloss Thun: 7. Lazy-Dog-Konzert

Mit einem Feuerwerk an klassischen Jazzmelodien begeisterte die Freetime Jazzband die rund 120 Gäste im Rittersaal.

Bereits zum 7. Mal stand das von Gerhard Schmid initiierte Lazy-Dog-Jazzkonzert im Rittersaal des Schlosses auf dem Programm - zu Ehren des Fulehungs und am Eröffnungstag des Ausschiessets. Die Freetime Jazzband stand dafür bereits zum dritten Mal auf der Bühne. Die siebenköpfige Band begeisterte mit einem Programm auf hohem Niveau. Allen voran der Pianist Peter Siegfried, der sich als Sänger viel Applaus eroberte. Im Vordergrund standen zudem Bandleader Peter Dänzer an der Trompete und vor allem Fritz Roth, der mit enormen Einsatz Saxofon und Klarinette spielte. Neben dem gepflegten Posaunenspiel von Beat Kuhn beeindruckte Urs Lehmann mit fulminantem Schlagzeugsolo.

VHH

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La Chapelle-Sous-Brancion (Bourgogne), 13. Juli 2009

Concert en plein air pour les Amis de Durot

Près de 80 personnes ont assisté au concert de jazz en plein air proposé par les Amis de Durot avec l'ensemble suisse "Freetime Jazzband", fondé il y a 25 ans dans la région bernoise. Les morceaux interprétés allaient du New Orleans au Blues en passant par le Swing. Cette animation a pu être programmée grâce à une subvention attribuée par le Conseil général au titre du FDA-VAL. Les Amis de Durot vont prendre maintenant un peu de vacances. Les ateliers vannerie, aquarelle, cartonnage, gymnastique seront en sommeil jusqu'en octobre.

Photo Bernard Jarillot (CLP)

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Thuner Tagblatt, 13. März 2009

DIE HERREN SIND NACH 25 JAHREN KEIN BISSCHEN MÜDE

Freetime Jazzband in der "Alten Oele" Thun

Mit dem Auftritt in der "Alten Oele" Thun startete die Thuner Freetime Jazzband ihre 25. Konzertsaison mit einer tollen Darbietung.

Das vorwiegend ältere Publikum kam im Thuner Kleintheater Alte Oele zu einem musikalischen Genuss, der von den ebenfalls eher älteren sieben Herren der Thuner Freetime Jazzband geboten wurde. Sie traten nicht nur wegen ihres 25-jährigen Bestehens elegant gekleidet auf, sondern auch, weil sie damit die kulturelle Bedeutung des Jazz symbolisieren konnten.

Mit dem Titel "Way Down Yonder In New Orleans" wurde das Publikum gleich zu Beginn in Stimmung versetzt. Schon im zweiten Stück "See See Rider" zeigte die Band mit einer Rhythm-'n'-Blues-artigen, fast rockigen Interpretation des traditionellen Blues ihre stilistische Vielfalt und das solistische Können. Die Bläsersolisten konnten sich auf eine stark swingende, aber auch harmonisch kompakt klingende Rhythmusgruppe verlassen.

Das Können bewiesen

Der Trompeter Peter Dänzer erhielt in "Misty", der Posaunist Beat Kuhn in "Recado Bossa Nova" und der Klarinettist Fritz Roth in "Bei Mir Bist Du Schön" Gelegenheit, die Beherrschung des Instrumentes zu zeigen. Das Klarinettensolo erinnerte mit seiner starken Ausdruckskraft an Klezmermusik. Der Pianist Peter Siegfried brillierte vor allem in "Lady Be Good" und Beat Müller an Banjo und Gitarre mit "Sweet Georgia Brown". Der Bassist Roland Wüthrich und Urs Lehmann am Schlagzeug hatten mehrmals Gelegenheit, solistisch zur Geltung zu kommen.

Mit dem bekannten Armstrong-Titel "When It's Sleepy Time Down South" wollte sich die Band passend vom dankbaren Publikum verabschieden. Mit dem anhaltenden Applaus wurden die Musiker aber zu zwei Zugaben veranlasst. Mit einer sehr schnellen Version des "Tiger Rag" und dem Stück "Guten Abend, Gute Nacht" endete das Konzert dann endgültig.

Matthias Krähenbühl

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Thuner Tagblatt, 1. Juli 2008

DREI BANDS SORGTEN FÜR STIMMUNG

Oberdiessbach

Ein tolles Wochenende konnten die Freunde der Jazzmusik im Schlosspark Oberdiessbach erleben. Drei Bands sorgten mit gepflegten Darbietungen für musikalische Genüsse. Die passende Ambiance boten Schloss und Park.

Bereits zum achten Mal öffnete Schlossherr Sigmund von Wattenwyl für die Castle Jazztage Oberdiessbach die Tore des Parks. Weit über 1000 Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, bei gepflegter Musik ein wenig Schlossluft zu schnuppern. Die arrivierte Wolverines Jazzband aus Bern eröffnete am Freitag den Anlass mit hochstehenden Darbietungen. Durch den grossen Publikumsandrang stiessen die Verpflegungsmannschaften an gewisse Grenzen. Da der Anlass vorwiegend auf familiärer Basis durchgeführt wird, stand auch in diesem Jahr jedes der vier Kinder von Martine und Sigmund von Wattenwyl im Einsatz.

Ein Jahr gewartet

Der Samstag gehörte der Thuner Freetime Jazzband. Sie war schon vor einem Jahr im Programm, erhielt aber aus meteorologischen Gründen eine Absage. Umso mehr begeisterten sie diesmal mit Spielfreude und Können. Die sieben Vollblutmusiker gefielen mit bekannten Jazzmelodien wie "Hello Dolly" oder "Just A Gigolo". Zwischen den verschiedenen solistischen Highlights der Musiker verblüffte Bandleader Peter Siegfried mit vokalen Einlagen.

Neue weisse Socken

Die Hausband der Jazztage, die White Sox unter Bandleader und OK-Mitglied Hans Fankhauser, trat in diesem Jahr mit dem Gitarristen Thomas Stampbach auf. Ebenfalls zum ersten Mal im Schlosspark spielte Ruedi von Arx. Als virtuoser Saxofonist bewies er auch auf der Querflöte sein Können. Um sich bei den White Sox zu integrieren, hatte er sich sogar ein paar weisse Socken angeschafft. Sie kamen in den Sandalen gut zur Geltung.

Verena Holzer

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Thuner Tagblatt, 1. Oktober 2007

LAZY-DOG KONZERT IM SCHLOSS

Fetzig und swingend

Ein wahres Feuerwerk an Melodien servierte die Freetime Jazzband beim traditionellen Eröffnungskonzert zum Fulehung.

Bereits zum fünften Mal stimmte das Lazy Dog Konzert im Rittersaal des Schloss' Thun zum Fulehung ein. Initiator und Organisator Gerhard Schmid freute sich über den gestrigen Publikumsaufmarsch. Rund 150 Besucher, die gespannt auf rassige Jazz-Melodien warteten, konnte er begrüssen.

Bereits zum zweiten Mal spielte die Freetime-Jazzband auf. Ihr Markenzeichen ist swingender Jazz, aber auch fetzige Rhythmen. Die sieben Musiker überzeugten mit enormem Engagement und aussergewöhnlicher Spielfreude. Zudem fesselten sie das Publikum mit Witz und Charme. Dabei verblüfften sie mit eindrücklichen Soli und tollen Sound in ausgewogener Mischung.

Aussergewöhnliche Soli

Immer wieder brillierte Fritz Roth mit gefühlvollen Saxophoneinsätzen. Grossartiger noch spielte er auf der Klarinette. Mit traumwandlerischer Sicherheit liess er die Melodien aus dem Instrument purzeln und verausgabte sich so sehr, dass er bat, die Jacke ausziehen und die Kravatte lockern zu dürfen. Aber auch seine Kollegen Peter Dänzer, Trompete, Beat Kuhn, Posaune, Peter Siegfried, Piano und Gesang, sowie Beat Müller, Banjo, Roland Wüthrich, Bass und Urs Lehmann am Schlagzeug trugen zur aussergewöhnlich lockeren Stimmung bei. Gerade richtig, um anschliessend dem Zapfenstreich durch Thuns Strassen zu folgen.

VHH

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Thuner Tagblatt, 8. Dezember 2006

Gelungener Jazz-Brunch

Im Gwattzentrum lud die Freetime-Jazzband zum Dixielandbrunch. Die Band spielte sich in die Herzen des Publikums.

Mit dem Titel «Way Down Yonder In New Orleans» spielten sich die Musiker warm. Dann ging die Post ab. Zwischen traditionellen Dixielandtiteln interpretierten die Musiker eine Swingnummer, und beim orientalisch anmutenden «Caravan» sah man im Geiste die Kamele durch die Wüste ziehen. Mit «High Society» ging es schwungvoll weiter. Zur Adventszeit passte das oft als Gospel gehörte «Nobody Knows The Trouble I've Seen» in einer Louis Armstrong nachempfundenen Interpretation. Dann lehnten sich die Musiker weit aus dem Dixieland-Fenster und gaben den rockigen «Watermelon Man» zum Besten. Wie Louis Armstrong es immer tat, beschloss die Freetime-Jazzband ihr Konzert mit dem melancholischen «When It's Sleepy Time Down South». Kein Wunder, wollte das Publikum die Band nicht ohne Zugaben ziehen lassen.

MHT

 

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Frutigländer, 31. Oktober 2006

Freizeitmusiker mit Ambition

Konzert der Freetime-Jazzband in der Stiftung Bad Heustrich

Regelmässig locken interessante Veranstaltungen wie Theater- oder Musikaufführungen zahlreiche Gäste in die Stiftung Bad Heustrich. Kurz vor Ende des Veranstaltungsjahres servierten am Freitag, 27. Oktober 2006, die Musiker der Freetime-Jazzband dem Publikum musikalische Leckerbissen.

«Gruppen, die wir gut finden, seien es Musikbands, Orchester oder Theatergruppen, laden wir immer wieder gerne zu uns nach Bad Heustrich ein», sagt Eugen Walther, Leiter der Stiftung Bad Heustrich. So war es also keine Frage, dass die Thuner Freetime-Jazzband, nach ihrem Erfolg mit einer Matinée in Bad Heustrich, jetzt einen weiteren Auftritt in der Stiftung hatte, und auch dieses Mal das zahlreich erschienene Publikum mit ihrer Musik begeisterte.

Kontrast zum Alltag

Die Freetime-Jazzband, das sind Peter Siegfried, Piano und Gesang, Peter Dänzer, Trompete und Gesang, Beat Müller, Banjo/Gitarre, Beat Kuhn, Posaune, Fritz Roth, Klarinette/Saxophon, Urs Lehmann, Schlagzeug, und Roland Wüthrich am Bass. Die sieben Männer aus Thun und der Region sind, wie es der Bandname schon dokumentiert, ambitionierte Freizeitmusiker.

«Wir spielen überall, wo man uns hören will. Beim gemeinsamen Musizieren haben wir den Plausch», erklärt Lehmann stellvertretend für seine sechs Kollegen, «alles gestandene Berufsleute im Alter zwischen 47 und 67 Jahren, für die das Musikmachen Kontrast und Ausgleich zum Alltag ist», so Lehmann weiter.

Wenn der Funke überspringt

«Mit viel Engagement und Überzeugung pflegen und spielen wir den alten, den traditionellen Jazz», heisst es seitens der sieben musikbegeisterten Männer. Dixieland und New-Orleans-Jazz der 30er, 40er und 50er Jahre gehören zum beliebten Repertoire, das aber auch Platz lässt für neuere Swingnummern und sogenannten «Happyjazz». Apropos happy: Glücklich sind die Freetime-Jazzer, wenn der musikalische Funke überspringt und sie ihre Zuhörerschaft mitreissen können. «Die positive musikalische Stimmung aufs Publikum übertragen», nennen sie das. Oder, wie Walther es ausdrückt: «Musik machen, die einen fast vom Stuhl jagt.»

Nicht mehr auf den Plätzen gehalten hat es denn auch etliche Konzertbesucher, die es nicht allein beim Zuhören beliessen, sondern zu den fetzigen Jazzklängen begeistert das Tanzbein schwangen. Und das schon von einem der ersten Titel an: «Caravan», den die Freizeitmusiker wie Siegfried mit einem Augenzwinkern versicherte «einstudiert haben, um eventuell beim Zurkus Knie als Zirkusorchester entdeckt zu werden». Von Louis Armstrongs «Lazy River», über Duke Ellingtons «Blues In The Air» - «gewidmet er europäischen Luftfahrt», so Siegfried leicht ironisch, Mahalia Jacksons Spiritual «Nobody Knows The Trouble I've Seen» bis zum eingejazzten Volkslied «Guten Abend, Gute Nacht», mit dem die Zuhörer verabschiedet wurden, reichte der musikalische Spannungsbogen, kommentiert und mit Anekdoten unterhaltsam aufgearbeitet von Bandmitglied Siegfried.

Eine Premiere, zumindest für diesen einen Abend, erlebten Konzertbesucher und Band: Zur Freude aller verstärkte Simon, er lebt in der Stiftung Bad Heustrich, die Jazzformation und durfte für seine perfekte Rhythmusbegleitung den gebührenden Applaus einheimsen. «Solo für Simon» hiess es da so manches Mal, wenn die übrigen Bandmitglieder ihrem achten «Mitmusiker» kurzfristig und voll spontaner Freude die musikalische Führungsrolle überliessen.

Programm frisch ab Presse

«Unsere Idee ist es, das Heim als Kulturträger in Gemeinde und Region zu etablieren», heisst es bei der Stiftung Bad Heustrich. Dazu bietet die Stiftung regelmässig vielseitige Veranstaltungen. «Unser Programm für das erste Halbjahr 2007 liegt frisch ab Presse vor», freute sich Walther, den Besucherinnen und Besuchern des Jazzabends den neuen Veranstaltungsplan präsentieren zu können. Auf dass auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird, was die Stiftung Bad Heustrich schon lange erfolgreich praktiziert: Kultur als Begegnung, Austausch und Erlebnis.

Claudia Strobelt

 

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Thuner Tagblatt, 3. Oktober 2005

Freetime Jazzband zum Einstimmen

Fätziges und Bluesiges im Schloss Thun.

Die Freetime-Jazzband stimmte gestern musikalisch in den Ausschiesset ein. Zum dritten Mal wurde der Thuner Ausschiesset bereits am Vorabend mit einem Lazy-Dog-Konzert im Schloss Thun eröffnet. Um die 130 Gäste hatten sich, trotz Regen und Kälte, im Rittersaal eingefunden, um sich an fätzigen Rhythmen zu erwärmen. Es war die Freetime-Jazzband, welche mit swingenden und bluesigen Melodien tüchtig einheizte.

Die sieben versierten Bandmitglieder glänzten mit einem vielseitigen Repertoire und wählten dabei Stücke wie etwa «Sweet Georgia Brown», bei welchem sich jeder Interpret mit einem Solo vorstellte. Aber auch mit Negrospiritual und lüpfigen Arrangements wussten sie zu erfreuen. Einen besonderen Leckerbissen servierte Fritz Roth mit «Si tu vois ma mère» auf dem Saxofon.

Peter Siegfried hinterliess nicht nur am Keyboard Eindruck, er wusste auch als Sänger im Louis-Armstrong-Stil seine von ihm angetönte Nervosität gut zu verstecken. Von Peter Dänzer, Trompete, und Beat Kuhn, Posaune, wurde er intuitiv unterstützt. Für ausgewogenen Backgroundsound sorgten Beat Müller mit Gitarre und Banjo, Roland Wüthrich am Bass und Urs Lehmann am Schlagzeug. Die Band brachte viel Freude, Witz und Charme ins Spiel.

Organisator Gerhard Schmid nahm die Gelegenheit wahr, in der Pause die kleine «neugeborene» CD mit dem Lazy-Dog-Blues mit Musik von Bernhard Gafner und Text von Andreas Mürner vorzustellen.vhh

Die Lazy-Dog-Blues-CD ist erhältlich bei der Schlosskasse oder bei Romy Schmid, Tel. 033 222 67 30.

 

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Thuner Tagblatt, 18. Juni 2005

Thun: Konzert der Freetime-Jazzband

Die Freude des Dixielands

Die Thuner Freetime-Jazzband lud zu einem Dixielandabend im Freien ein – ein Vergnügen für Jung und Alt.

Der mitreissende Sound lockte zahlreiche Gäste zur Alten Oehle. Die Interessierten machten Halt, um sich eine Weile an den bekannten Melodien zu erfreuen. Freunde und Kenner jedoch hatten sich den Abend mit der Thuner Freetime-Jazzband schon frühzeitig reserviert. Sie wurden mit einem vielseitigen Konzert belohnt.

Erfolgreiches Motto

«Es ist uns ein Bedürfnis, nebst den vielen auswärtigen Engagements mit diesem Auftritt auch dem einheimischen Publikum Freude zu machen. Der Platz ist ideal für ein Konzert im Freien, und die Unterstützung der Cafébar Alte Oehle macht uns einen Auftritt ohne Eintritt möglich», erläuterte Peter Siegfried, Bandleader und «Urgestein» der Formation. Seit mehr als 20 Jahren gilt für sie das Motto: «Gemeinsam musizieren, solange Lust darauf besteht.»

Brillante Soli

Die Band hat sich dem originalen Dixieland und dessen Freiheit zur Improvisation verschrieben. Mit bemerkenswerter Spielfreude und grossem Engagement hinterliessen die Interpreten mit Blues, Swing und vielen Variationen Eindruck. Dabei setzten «alte Hasen der Band» wie Peter Dänzer, Trompete oder Beat Kuhn, Posaune, mit brillanten Soli Highlights. Ob mit Klarinette oder Saxofon – wenn Fritz Roth seinen Auftritt hatte, sprang der Funken aufs Publikum über. Peter Siegfried machte mit seinem engagierten Klavierspiel, unterstützt von Beat Müller mit Banjo oder Gitarre, viel Freude. Neben einem neuen Repertoire präsentierte die Band ihre beiden neuen Mitglieder: Roland Wüthrich am Bass und Urs Lehmann, Schlagzeug.

Mit Evergreens

Das Publikum genoss die vielen bekannten Melodien, freute sich sichtlich an der lockeren Atmosphäre und dem Mix von spannungsgeladenem Sound und hoch stehenden Soloparts. Auflockernde Gags, Witz und Charme hinterliessen ein gut gelauntes Publikum.

Verena Holzer

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